Inhouse - Schulung
Schaltbefähigung - Mittelspannungsanlagen
- Basisschulung
Dauer:
8 Stunden / 10 UE
Format:
Präsenz
Teilnehmer:
Max. 12
Abschluss:
schriftliche Prüfung /
Zertifikat
Die Durchführung von Schalthandlungen an Mittelspannungsanlagen ist mit erheblichen elektrischen Gefährdungen verbunden und darf ausschließlich von entsprechend qualifizierten Personen durchgeführt werden. Diese Basisschulung zur Schaltbefähigung vermittelt die erforderlichen theoretischen Grundlagen für das sichere und normgerechte Schalten an Anlagen über 1 kV – in Übereinstimmung mit den Anforderungen der DIN EN 50110-1, der DGUV Vorschrift 3, der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG).
Im Mittelpunkt stehen die organisatorischen und technischen Voraussetzungen, die bei der Planung und Durchführung von Schalthandlungen zwingend einzuhalten sind. Die Teilnehmenden lernen die relevanten Vorschriften kennen und erwerben fundiertes Wissen zu Schutzmaßnahmen, zum Aufbau und Betrieb von Mittelspannungsanlagen sowie zur Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und sicherheitsrelevanten Einrichtungen wie Erdungs- und Kurzschlusseinrichtungen.
Die Basisschulung ist modular aufgebaut und bildet die Grundlage für eine spätere praktische Unterweisung im jeweiligen Netz- oder Anlagenbereich. Sie dient damit als Voraussetzung für die unternehmensspezifische Erteilung einer Schaltberechtigung und legt den Grundstein für sicheres und verantwortungsbewusstes Arbeiten an Mittelspannungsanlagen.
- Arbeitsschutzsystem
- Normen und Verordnungen
- elektrische Gefährdungen an Mittelspannungsanlagen
- Schutzmaßnahmen beim Arbeiten an Anlagen über 1 kV
- Aufbau von Spannungsversorgungsnetzen
- Betriebs und Arbeitsmittel für Spannungen über 1 kV
- Gas- und luftisolierte Anlagen – Schalt- und Steuergeräte
- Umsetzung der 5 Sicherheitsregeln an Anlagen über 1 kV
- Schaltgespräch, Schaltauftrag und Schaltablaufdiagramme
Elektrofachkräfte, die Schalthandlungen oder Schaltbeauftragungen an Mittelspannungsanlagen im Bereich zwischen 1 kV
und 30 kV durchführen oder die Befähigung erhalten sollen.
Sie lernen:
- Schalthandlungen an Hochspannungsanlagen sicher und normgerecht durchzuführen
- die gesetzlichen Vorschriften und Normen (DIN EN 50110-1, DGUV Vorschrift 3, BetrSichV, ArbSchG) sicher einzuordnen
- elektrische Gefährdungen zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen anzuwenden
- den Aufbau und Betrieb von Hochspannungsanlagen nachzuvollziehen
- die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) fachgerecht auszuwählen und einzusetzen
- den organisatorischen Ablauf einer Schalthandlung zu verstehen und ein Schaltgespräch zu führen
- Erdungs- und Kurzschlusseinrichtungen korrekt zu handhaben
- sich gezielt auf die praktische Unterweisung im betrieblichen Umfeld vorzubereiten
Benannte Elektrofachkraft im Unternehmen.
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Anja Böpple
Customer Relationship Manager
FAQS
Häufig gestellte Fragen
Für wen ist die Schulung zur Schaltbefähigung an Mittelspannungsanlagen geeignet?
Die Schulung richtet sich an Elektrofachkräfte, die Schalthandlungen oder Schaltbeauftragungen an Mittelspannungsanlagen im Bereich von 1 kV bis 30 kV durchführen sollen oder hierfür eine Schaltbefähigung benötigen.
Welche Voraussetzungen müssen für die Teilnahme an der Basisschulung zur Schaltbefähigung an Mittelspannungsanlagen erfüllt sein?
Teilnehmende müssen eine abgeschlossene elektrotechnische Berufsausbildung haben, da die Schulung ausschließlich für Elektrofachkräfte konzipiert ist.
Ist die Schaltbefähigung nach der Schulung gültig für alle Mittelspannungsanlagen?
Die Schulung vermittelt die theoretischen Grundlagen für Schalthandlungen bis 30 kV. Die praktische Unterweisung muss jedoch im jeweiligen Netz- oder Anlagenbereich durch den Betreiber erfolgen.
Welche Normen und Vorschriften werden in der Schaltbefähigung Mittelspannung behandelt?
Vermittelt werden u. a. die DIN EN 50110-1 (VDE 0105-1), die DGUV Vorschrift 3, die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG).
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